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Der Sekt und sein Grundwein:
Ein Sekt, ein Champagner oder jeder andere Schaumwein ist immer nur so gut wie sein Grundwein, also jenem zunächst normal vergorenen Stillwein, aus dem mit Hilfe der zweiten Gärung in der Flasche dann das moussierende Endprodukt erzeugt wird. Leider legen die meisten Erzeugern hierauf offenbar herzlich wenig wert, da sich der prickelnde Wein (zumal im Sekttrinkerland Deutschland) auch bei mangelnder Qualität ungebrochener Beliebtheit bei allen festlichen Anlässen erfreut. Sekt scheint leider oft nicht mehr als ein mit Perlen veredeltes Abfallprodukt schlechter, sonst gar nicht mehr vermarktungsfähiger Weine zu sein. Selbst in der renommierten Champagne hat man allzu oft den Eindruck, dass die viel zu häufig einfach nur schaurig sauren "Millionärs-Brausen" aus schlechten Grundweinen gemacht werden, die ihrerseits unreifen, wässrigen Trauben und viel zu hohen Erträgen entstammen. Aber der Champagner mit seinem nahezu unzerstörbaren Markenimage verträgt das offenbar spielend, denn allein der Aufdruck "Champagne" weckt bei den meisten Sekttrinkern schon höchstes Endzücken und der Inhalt muss dann einfach gut sein.
Ein großer Sekt von alten Reben:
Von vielen Kunden immer wieder angefragt und nun endlich lieferbar: Ein Sekt von alten Reben. Der Molitor Prestige, wie der Name schon andeutet, ist der Spitzensekt von Markus Molitor, dem begnadeten Spitzenwinzer von der Mittelmosel. Er liefert das ganz seltene Erlebnis eines Schaumweines aus einem exzellenten Grundwein, der seinerseits, also auch ohne Perlen, schon höchsten Genuss liefern würde: Markus Molitor hat einfach eine hochkarätige Riesling Auslese von bis zu 80jährigen Reben aus dem Zeltinger Schoßberg, dem oberen Teil der weltberühmten Zeltinger Sonnenuhr, genommen und diese kurzerhand (natürlich nach Champagner-Verfahren) versektet. In den Augen der meisten Winzer wäre dies wohl pure Verschwendung, für Molitor ist es hingegen der einzig akzeptable Weg zu einem hoch seriösen Schaumwein, der es mit jedem noch so teueren Champagner Blanc de Blanc Millésime aufnimmt. Zudem ist dies einer der ganz seltenen Schaumweine von alten Reben.
Farbe:
Strohgelb bis Gold mit noch deutlichem Grünstich, ganz fein moussierend.
Duft:
Schiefermineralität pur, Rauch und Lagerfeuer, im Hintergrund Brioche und gelbfleischiges Obst, reife Zitrusfrüchte und eine ganz leichte Petrolnote. Ein Bukett wie bei einem großen Stillwein!
Geschmack:
Rassige, aber gerade für Sekt angenehm reife und ungewohnt cremige Säure, viel Frucht von reifen Äpfeln und Zitrusfrüchten, sehr klar und sauber, für Schaumwein unerwartet dicht und voll, mit erstaunlichem Körper (12,5% Alk.) und einem herrlich langen Abgang, geprägt von voller Frucht und cremigem Extrakt. Genuss pur statt übel aufstoßender und bloß magenwandzerfressender Säuren.
Gesamteindruck:
Ein richtiger vollmundiger Klassewein, moussierend zwar, aber eben nicht wie viel zu oft bloß Schaum und Säure. Selbst abgestanden, also ohne Kohlensäure, ein absoluter Hochgenuss, untrügliches Zeichen eines wahrhaft großen Sektes aus einem überragenden Grundwein. Im Vergleich zu hochwertigem Champagner überdies ein echtes Schnäppchen!
Speiseempfehlung:
Zur Vorspeise mit Antipasti, zu Meeresfrüchten oder leichten Fischgerichten oder naturgemäß solo zum Anstoßen bei wahrhaft festlichen Anlässen.
Weitere Alte-Reben Weine von Markus Molitor:
1991er Auslese | 2004er Kabinett | 2005er Alte Reben
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Preis: 19,90 €
Endpreis inkl. 19% MwSt.
MwSt.-Anteil entspr.: 3,18 €
zzgl. Versandkosten 10,- €
pauschal pro Bestellung
Literpreis inkl. MwSt.: 26,39 €
Inhalt: 750 ml
Status: Ausgetrunken
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